Geschäftsbericht 2022
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Die Bauleiterin

„Die Erich-Weinert-Straße ist für uns ein sehr prägendes, besonderes Projekt.“

– Jennifer Kelling, Projektleitung Neubau Erich-Weinert-Straße und Ziolkowskistraße


Wir brauchen einfach mehr Wohnraum in Rostock. In der Erich-Weinert-Straße hatten wir die Gelegenheit, unser Grundstück durch Zukauf zu vergrößern und damit auch die Chance, hier mehr Wohnungen zu schaffen als bisher. Der alte Block mit 40 Wohnungen musste weichen, damit wir den Platz maximal nutzen können: für bald zwei Häuser mit insgesamt 64 Wohnungen. Es sind aber nicht nur mehr, sondern vor allem größere Wohnungen als zuvor, was ein ganz wichtiger Punkt ist – es fehlt an großzügigen Wohnungen für Familien, gerade in der sehr beliebten Südstadt. 

Auch Barrierefreiheit und einfach generell Modernität sind Anforderungen. All das war auch schon Prämisse für unseren anderen Neubau in der Südstadt, in der Ziolkowskistraße. Hier haben wir 2022 zwei Häuser mit neun beziehungsweise 27 Wohnungen übergeben, auch an Menschen, die aus der Weinert-Straße hierher umgezogen sind. Für sie haben wir bei den Grundrissen extra geschaut, dass es für sie so gut wie möglich passt. Der Markt hat uns die rechtzeitige Fertigstellung dann zwar nicht leicht gemacht, aber am Ende hat es trotz der Hürden doch ganz gut geklappt.

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Der Mieter

„Wir wurden nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern es hieß: Da wollen wir hin, wie schaffen wir das miteinander? Das fand ich immer sehr positiv.“

– Eike Karsten zog von der Erich-Weinert-Straße in den Neubau Ziolkowskistraße um


Als 2018 die Information kam, dass unser Haus abgerissen werden sollte, war das schon sehr überraschend. Ich war erst 2016 eingezogen, in meine erste eigene Wohnung. Aber ich persönlich konnte mich relativ fix damit anfreunden, weil die WGSH von Anfang an gesagt hat, dass man alles dafür tun würde, uns mit einer neuen Wohnung zu versorgen und immer der Wille spürbar war, gemeinsam den besten Weg zu finden. Da gab es viele Gespräche. 

Ich bekam die Chance auf eine deutlich größere Wohnung im Neubau in der Ziolkowskistraße, was sonst schwer gewesen wäre. Da wurde auch noch viel nach meinen Wünschen am Grundriss gemacht, den ich erst nicht sehr sinnvoll fand. Jetzt bin ich vollends zufrieden, fühle ich mich wahnsinnig wohl hier und bin dankbar, auch für den Umzugsservice und die finanziellen Hilfen, mit denen man uns entgegengekommen ist. Im neuen Haus ist auch die Gemeinschaft stärker, was ich bei der Größe gar nicht so erwartet hatte. Aus meiner Sicht war der Umzug ein reiner Gewinn, und ich weiß, das geht nicht nur mir so.

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Die Vermieterin

„Wir haben alles getan, um das Päckchen dieser großen Belastung mitzutragen.“

– Jeannine Harder, Leiterin Abteilung Vermietung/Mitgliederwesen


Uns war sehr bewusst, dass wir es in der Erich-Weinert-Straße mit einer ganz besonderen Situation zu tun hatten. Für die Menschen, welche teilweise schon seit der ersten Stunde hier wohnten, war es eine große Herausforderung sich mit dem Umzugsgedanken anzufreunden. Dafür haben wir mit jedem Einzelnen über alle Wünsche und Bedürfnisse gesprochen und in unserem Bestand nach einem passenden neuen Zuhause gesucht – im gleichen Stadtteil, in unteren Etagen, barrierefrei, in der Nähe von Ärzten. 

Wir waren immer da zum Reden und helfen, haben die Umzüge mit Ein- und Auspackservice organisiert, einige nötige Neuanschaffungen und die Ummeldungen finanziell unterstützt und beim Packen selbst mit Hand angelegt. Manche, denen der Umzug besonders schwerfiel, haben wir zeitweise täglich besucht, um sicherzugehen, dass es ihnen in ihrer neuen Umgebung gutgeht. Es war für alle eine sehr emotionale Zeit, auch für uns. Die vielen glücklichen Rückmeldungen zum neuen Zuhause haben aber gezeigt, dass wir eine gute Arbeit gemacht haben.

EINE BETRACHTUNG AUS DREI PERSPEKTIVEN

Ein Wohnhaus abreißen mitten in akuter Wohnungsnot – ist das nicht unsinnig? Nein – wenn man an gleicher Stelle neu baut, und zwar mehr, moderner und besser. So geschieht es auf WG-Grund in der Erich-Weinert-Straße. Abriss bedeutete Abschied und Neuanfang für 40 Haushalte, bedeutete Wehmut und Tränen, aber auch große Freude. Drei Erzählungen zu einem Projekt, das das ganze Herz der Genossenschaft forderte.

Die Bauleiterin

„Die Erich-Weinert-Straße ist für uns ein sehr prägendes, besonderes Projekt.“

– Jennifer Kelling, Projektleitung Neubau Erich-Weinert-Straße und Ziolkowskistraße


Wir brauchen einfach mehr Wohnraum in Rostock. In der Erich-Weinert-Straße hatten wir die Gelegenheit, unser Grundstück durch Zukauf zu vergrößern und damit auch die Chance, hier mehr Wohnungen zu schaffen als bisher. Der alte Block mit 40 Wohnungen musste weichen, damit wir den Platz maximal nutzen können: für bald zwei Häuser mit insgesamt 64 Wohnungen. Es sind aber nicht nur mehr, sondern vor allem größere Wohnungen als zuvor, was ein ganz wichtiger Punkt ist – es fehlt an großzügigen Wohnungen für Familien, gerade in der sehr beliebten Südstadt. 

Auch Barrierefreiheit und einfach generell Modernität sind Anforderungen. All das war auch schon Prämisse für unseren anderen Neubau in der Südstadt, in der Ziolkowskistraße. Hier haben wir 2022 zwei Häuser mit neun beziehungsweise 27 Wohnungen übergeben, auch an Menschen, die aus der Weinert-Straße hierher umgezogen sind. Für sie haben wir bei den Grundrissen extra geschaut, dass es für sie so gut wie möglich passt. Der Markt hat uns die rechtzeitige Fertigstellung dann zwar nicht leicht gemacht, aber am Ende hat es trotz der Hürden doch ganz gut geklappt.

Der Mieter

„Wir wurden nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern es hieß: Da wollen wir hin, wie schaffen wir das miteinander? Das fand ich immer sehr positiv.“

– Eike Karsten zog von der Erich-Weinert-Straße in den Neubau Ziolkowskistraße um


Als 2018 die Information kam, dass unser Haus abgerissen werden sollte, war das schon sehr überraschend. Ich war erst 2016 eingezogen, in meine erste eigene Wohnung. Aber ich persönlich konnte mich relativ fix damit anfreunden, weil die WGSH von Anfang an gesagt hat, dass man alles dafür tun würde, uns mit einer neuen Wohnung zu versorgen und immer der Wille spürbar war, gemeinsam den besten Weg zu finden. Da gab es viele Gespräche. 

Ich bekam die Chance auf eine deutlich größere Wohnung im Neubau in der Ziolkowskistraße, was sonst schwer gewesen wäre. Da wurde auch noch viel nach meinen Wünschen am Grundriss gemacht, den ich erst nicht sehr sinnvoll fand. Jetzt bin ich vollends zufrieden, fühle ich mich wahnsinnig wohl hier und bin dankbar, auch für den Umzugsservice und die finanziellen Hilfen, mit denen man uns entgegengekommen ist. Im neuen Haus ist auch die Gemeinschaft stärker, was ich bei der Größe gar nicht so erwartet hatte. Aus meiner Sicht war der Umzug ein reiner Gewinn, und ich weiß, das geht nicht nur mir so.

Die Vermieterin

„Wir haben alles getan, um das Päckchen dieser großen Belastung mitzutragen.“

– Jeannine Harder, Leiterin Abteilung Vermietung/Mitgliederwesen


Uns war sehr bewusst, dass wir es in der Erich-Weinert-Straße mit einer ganz besonderen Situation zu tun hatten. Für die Menschen, welche teilweise schon seit der ersten Stunde hier wohnten, war es eine große Herausforderung sich mit dem Umzugsgedanken anzufreunden. Dafür haben wir mit jedem Einzelnen über alle Wünsche und Bedürfnisse gesprochen und in unserem Bestand nach einem passenden neuen Zuhause gesucht – im gleichen Stadtteil, in unteren Etagen, barrierefrei, in der Nähe von Ärzten. 

Wir waren immer da zum Reden und helfen, haben die Umzüge mit Ein- und Auspackservice organisiert, einige nötige Neuanschaffungen und die Ummeldungen finanziell unterstützt und beim Packen selbst mit Hand angelegt. Manche, denen der Umzug besonders schwerfiel, haben wir zeitweise täglich besucht, um sicherzugehen, dass es ihnen in ihrer neuen Umgebung gutgeht. Es war für alle eine sehr emotionale Zeit, auch für uns. Die vielen glücklichen Rückmeldungen zum neuen Zuhause haben aber gezeigt, dass wir eine gute Arbeit gemacht haben.