Geschäftsbericht 2023
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Drei starke Säulen für eine sichere Zukunft

Mit einer neuen Konzernstruktur hat sich die WGSH 2023 unabhängig von schwankenden Marktbedingungen gemacht: Drei hauseigene Handwerksfirmen sichern nun ab, dass Ausbau, Instandhaltungen und Hausmeisterservices planmäßig, verlässlich und kostengünstiger vonstattengehen. Eine Strategie.




Alles wird teurer und keiner hat Zeit, es zu machen – so spitzte sich in den vergangenen Jahren die Lage auf dem Bau- und Handwerkermarkt zu. Besorgniserregend war das vor allem für das turnusmäßige Modernisierungsprogramm der WGSH. Das fällt mit 20 Millionen Euro pro Jahr nicht nur überdurchschnittlich umfangreich aus: Es ist auch detailliert durchgetaktet, um die Wohnqualität im Bestand stets hoch und modern zu halten. Ein längerer Stau würde enormen Sand ins ganze Getriebe werfen.

„Deshalb haben wir die strategische Entscheidung getroffen, die Dinge zukünftig selbst in die Hand zu nehmen“, sagt Thomas Richert, Stabstelle Unternehmenssteuerung/Konzernbildung bei der Genossenschaft. „Konkret haben wir drei Handwerksbetriebe eingekauft und in einem neuen Firmenverbund integriert. Damit haben wir für alle Aufgaben und Vorhaben zukünftig stets Zugriff auf die nötigen Gewerke, unabhängig davon, wie es auf dem Markt gerade mit Kapazitäten steht.“ Das gilt sowohl für große Sanierungsprojekte wie auch kleinere Hausmeisterleistungen. „Wir können unseren Mitgliedern damit ein Rundumsorglos-Servicepaket bieten. Gleichzeitig sparen wir in dieser Struktur erhebliche Kosten, vor allem weil bei Auftragsvergaben im Haus keine Umsatzsteuer anfällt.“ Mit den Einsparungen wiederum können mehr Projekte zugunsten der Mitglieder verwirklicht werden.


„Wir haben bewusst etablierte Firmen, die in Familienhand waren, in den Konzern integriert, weil das für beide Seiten Existenz- und Zukunftssicherheit schafft: Die Unternehmen sind von der Sorge der Nachfolgeregelung entlastet, und wir können auf bewährte Kompetenz im eigenen Haus zählen.“
 

– Thomas Richert