Klimaneutralität ist ein hehres Ziel. Und eine gigantische Herausforderung. Die WGSH hat in einem Klimapfad sinnvolle Etappen festgeschrieben, um die Wohnungsbestände klimaneutral zu gestalten (= zu dekarbonisieren). Dafür werden vor allem emissionsintensive Gasanlagen ausgetauscht und ältere Heizsysteme modernisiert. 2023 war die gewichtigste Maßnahme eine gigantische Strangsanierung im Gerüstbauerring zur Umstellung vom 1-Rohr- auf ein energieeffizienteres 2-Rohr-System. Das spart in Zukunft etwa ein Drittel des Heizungsverbrauchs ein. Was heißt das? Ein Faktencheck.
Die Kernzahlen
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Saniert wurden insgesamt 364 Wohnungen mit gesamt knapp 23.800 Quadratmetern Wohnfläche in zwei Häusern im Gerüstbauerring. 1.562 Heizkörper und rund 18,3 Kilometer Rohre wurden verbaut. Das Projekt nahm summa summarum 54 Wochen in Anspruch.
Die Einsparungen
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2022 kamen diese Häuser zusammen auf einen Heizungsverbrauch von 1.426.909 kWh. Bei einer geschätzten Einsparung von rund 30 Prozent bedeutet dies:
Der Verbrauch sinkt um 428.074 kWh.
Die Kosten sinken (bei gleichbleibenden Energiepreisen) um rund 26.000 Euro netto.
Der CO2-Verbauch sinkt von 253 t um ca. 55 t auf rund 200 t.
(Die Werte können je nach tatsächlicher Einsparung und sich ändernden Preisen abweichen).
