Geschäftsbericht 2023
7/16

Dutzende Ideen für eine zufriedene Belegschaft

Wer und was soll die WGSH 2030 sein? Diese Vision wurde 2017 in einem Teamworkshop gemeinsam entwickelt – mit unzähligen guten Ideen, von denen viele bereits in die Umsetzung gegangen sind. Darunter fiel auch die Frage: Was macht die WGSH als attraktiven Arbeitsgeber aus? Ein ganzes Paket an Wunschbenefits wurde seitdem auf den Weg gebracht, von Altersvorsorge über Gesundheitsmanagement bis hin zu Gleitzeit. 2023 wurden neue Vereinbarungen zu Karenztagen und Mobilem Arbeiten ausgehandelt. Carola Reichert, Gruppenleiterin der Hauswarte und Betriebsratsvorsitzende sagt: Der Weg ist oft steinig, aber immer fair. Eine Evaluation.





„Als Betriebsrat sind wir die Vertretung des Teams, verhandeln die Interessen der Belegschaft. Nach sechs Jahren als Betriebsrätin bin ich aber überzeugt, dass das nur erfolgreich geht, wenn man auch die Gegenseite versteht. Für uns als Betriebsrat ist es einfach, neue Vorschläge einzubringen. Für den Vorstand beginnt dann aber die sehr aufwändige Arbeit, rechtlich zu prüfen, welche Konsequenzen an diesen Forderungen hängen und wie man Risiken absichern kann. Was bedeutet eine Wochenstundenreduzierung für die Altersvorsorge, für Sonderurlaub oder Jubiläumsregelungen? Wie ist das mit der Unfallversicherung beim Mobilen Arbeiten? Bis wir darüber neue Betriebsvereinbarungen schließen können, frisst es unwahrscheinlich viel Zeit, auf beiden Seiten.

Ich freue mich deshalb sehr über die vielen Neuerungen, die wir in den letzten Jahren, auch 2023, gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Sie stehen dafür, dass alle Beteiligten kompromissbereit sind, dass der Weg zwar oft steinig ist, aber immer fair. Der Vorstand ist hier schon öfter über seinen Schatten gesprungen. Dieses gegenseitige Verständnis wird auch bei unseren nächsten großen Themen wichtig sein, vor allem einer Vereinbarung zu Zeitwertkonten für Sabbaticals.

Wir alle wissen, dass sich die Arbeitswelt in den letzten Jahren gravierend verändert hat, dass sich Prozesse und Arbeitsfelder ändern, was viele verunsichert, dass es an Nachwuchs und Fachkräften fehlt. Das bedeutet eine große Verantwortung für Arbeitgeber: Sie müssen dafür sorgen, dass die Belegschaft trotz aller Änderungen dabeibleibt, motiviert ist und keine Angst um ihren Arbeitsplatz hat. Ich finde, die WGSH ist da sehr bemüht, alle mitzunehmen und Sicherheit zu gewährleisten.“



„Wir haben einen Betriebsrat, der bestimmte Themen durchaus sehr kritisch angeht, aber der Prozess bringt viel Neues ein und ist sehr konstruktiv.“

– Ines Dietrich, WGSH-Vorstand